Jugend bewegt Kommune – ein Modellvorhaben der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

Das Programm „Jugend bewegt Kommune“ wird von der Regionalstelle Sachsen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz und der Sächsischen Jugendstiftung umgesetzt.

Im Rahmen der Kooperation beider Stiftungen wurde 2011 das Ausschreibungsverfahren erarbeitet. Weiterhin war es Bestandteil der Kooperation, Auswahlkriterien für das Bewerbungsverfahren zu entwickeln und Aufgaben sowie Ziele für die Programmevaluation festzuschreiben. Nach dem Bewerbungsverfahren erfolgten gemeinsam followup-Gespräche mit den Kommunen, welche Interesse bekundeten, sich am Modellvorhaben zu beteiligen.

Nachdem am Ende des Auswahlverfahrens die drei Modellstandorte Markranstädt, Ostritz und Bockelwitz feststanden, erfolgten die ersten Gespräche mit Bürgermeistern und VerwaltungsmitarbeiterInnen. Für die Umsetzung des Programms „Jugend bewegt Kommune“ wurden Steuerungsgruppen installiert und um einen gelungenen Auftakt in den Kommunen zu gestalten, plante die Projektleitung gemeinsam mit den lokalen Akteuren und Jugendlichen drei Auftaktveranstaltungen. Diese fanden Ende November und Anfang Dezember statt.

In Ostritz, Markranstädt und Bockelwitz wurden in einem ersten Schritt wissenschaftlich begleitet IST-Stand-Analysen zu den Lebens-, Freizeit- und Bildungsbedingungen junger Menschen erhoben. Die in jeder beteiligten Kommune initiierte Steuerungsgruppe, der Akteure der Kinder- und Jugendarbeit, aus Institutionen und Vereinen sowie aus Politik und Verwaltung angehören, formuliert darauf aufbauend Ziele für die Programmlaufzeit. Wünsche und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen fließen dabei zu gleichem Gewicht in die Zieldefinition ein wie von Erwachsenen formulierte (pädagogische) Bedarfe.

Die Steuerungsgruppen übersetzen die Ziele schließlich in Maßnahme- und Meilensteinpläne, die jeweils von den Akteuren vor Ort, unterstützt durch die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und ihren Partnern, umgesetzt werden.

Ausgehend von diesen Zielen nehmen wir mit den Bürgerinnen und Bürgern ganz unterschiedliche Themen in den Blick:

  • die Mobilität junger Menschen auf dem Land
  • Verbesserung der Freizeitangebote in Schule und außerschulischen Institutionen
  • Zusammenarbeit von Kitas und Vereinen für eine umfassende frühkindliche Förderung aller Kinder
  • Fortbildung von ehrenamtlichen Gruppen- und Sportleitern zu beteiligungsorientierten Methoden

Die drei Prozesse werden wissenschaftlich begleitet, um ab 2014 auch andere sächsische Kommunen bei ihrer kinder- und jugendfreundlichen Kommunalentwicklung zu unterstützen.

2012 wird gab es eine weitere Kooperationsvereinbarung. Diese beschreibt die Aufgaben der beiden Stiftungen im Einzelnen. Ein Schwerpunkt der Arbeit nach Abschluss der IST-Stand–Analyse in den drei Kommunen ist die Entwicklung von Zielpyramiden für das Arbeiten vor Ort. Weiterhin werden konkrete Angebote für ein gemeinsames Verständnis zum Thema Beteiligung sorgen. Diese Angebote sollen zum einen den Steuerungsgruppen helfen, zum anderen offen sein für BürgerInnen aus den Kommunen.

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