Wie sich Arbeitgeber*innen beteiligen können.

Sie haben Tätigkeiten im Geschäft, Unternehmen oder im eigenen Haushalt, die schon ewig liegen geblieben sind, immer wieder anfallen und für die so oft keine Zeit bleiben? Rasen mähen, Zaunstreichen, Büro entrümpeln … am 20. Juli 2021 ist es wieder soweit. Rund 30.000 Schüler*innen packen mit an und erledigen die Dinge, die schon immer gemacht werden sollten.

Engagieren auch Sie sich und bieten Sie Ihre Beschäftigung Schüler*innen direkt an oder melden Sie sich im genialsozial-Büro unter 0351 – 323 71 90 16.

Jobbörse

jobprofile wird zu pocketjob und richtet sein Angebot an einer jüngeren Zielgruppe aus.
Unternehmen können ihre Arbeitsplatzangebote für den Aktionstag „genialsozial-Deine Arbeit gegen Armut“ kostenlos in der Online-Stellenbörse von pocketjob veröffentlichen lassen.

So stellen Sie einen Job bei pocketjob ein

Unter folgendem Link können Sie eine Arbeitsstelle für den Aktionstag "genialsozial - Deine Arbeit gegen Armut" auf pocketjobs inserieren.
Geben Sie Ihre Firmendaten in das Onlineformular ein.

Tragen Sie im Feld "Besonderheiten" ein, dass Sie die Stelle für den Aktionstag ausschreiben wollen!

Wenn Sie mehr als eine Stelle oder verschiedene Stellen an unterschiedlichen Orten inserieren wollen, können Sie dies ebenfalls im Bemerkungsfeld eintragen. Pocketjob wird sich um die Erstellung der Anzeigen kümmern.

 

 

genialsozial lohnt sich

Sie haben auf der Arbeit oder zuhause jede Menge unerledigte Aufgaben, die schon lange mal gemacht werden sollten, wofür Sie aber bisher keine Zeit hatten? Akten sortieren, Büro entstauben, Regale beräumen, Zaun streichen … Immer am letzten Dienstag vor den Sommerferien haben Sie die Chance. Stellen Sie Ihren Ein-Tages-Job den Schüler*innen Ihrer Region zur Verfügung.

Arbeitgeber*in kann jede*r sein!

Die Idee ist genial und sozial: Schüler*innen tauschen für einen Tag freiwillig die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz. Arbeitgeber*in kann hierbei jede*r sein: Geschäfte, Unternehmen, Vereine, Institutionen, Kirchgemeinden aber auch Privatpersonen. Dort liegt ein Laubhaufen im Weg und hier ist der Rasen noch zu mähen – es gibt mehr Dinge, bei denen sie Hilfe von Schüler*innen benötigen, als Ihnen vielleicht im ersten Augenblick einfällt. Denken sie doch mal in Ruhe darüber nach … Durch die aktive und eigenständige Arbeitssuche lernen Schüler*innen ihr eigenes Umfeld mit verschiedenen Berufsfeldern besser kennen und es entstehen neue Kontakte.

Als Arbeitgeber*in verbinden Sie dabei das Nützliche mit dem „Guten Zweck“. Sie knüpfen Kontakt zu potenziellen Nachwuchskräften und geben ihnen die Möglichkeit in Ihr Berufsfeld und Unternehmen hineinzuschnuppern. Nicht selten sind aus dem Aktionstag Praktikums-, Ferienarbeits- oder Ausbildungsverhältnisse entstanden.
Die Schüler*innen spenden ihren Arbeitslohn an genialsozial. Um das Verfahren zu vereinfachen, überweisen die Arbeitgeber*innen den Lohn der Schüler*innen direkt auf das Aktionstags-Konto von genialsozial. Nicht der/die Arbeitgeber*in ist der/die Spender*in, sondern der/die Schüler*in. Das Geld kommt den von den Schüler*innen ausgewählten sozialen Projekten zugute.

 

 

Rechtliches

Die Teilnahme an genialsozial ist freiwillig. Schüler*innen, die sich nicht beteiligen, gehen an diesem Tag regulär zur Schule. Die Arbeit sollte sinnvoll und hilfreich sein, sowie der Dauer eines Schultags entsprechen.

Lohn

Genialsozial wird als „Schultag in Projektform“ behandelt und unterliegt nicht dem Mindestlohngesetz. Entsprechende Dokumente dazu, finden Sie in unserer Mediathek. Stattdessen wird der Lohn mit dem/der Schüler*in verhandelt und vereinbart. Nach oben gibt es keine Begrenzung. Mindestens sollte der Lohn 2,50 Euro pro Stunde betragen.

Unfallversicherung

Die Schüler*innen sind bei der Aktion genialsozial über die Schule unfallversichert, da dieser Tag als Unterricht in anderer Form behandelt wird.

Sozialversicherung

Da die Schüler*innen das bei der Aktion erwirtschaftete Entgelt vollständig spenden und damit keine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt, tritt aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht keine Versicherungspflicht und keine Beitragspflicht für Sie ein! Die entsprechenden Dokumente können Sie gern für Ihre Unterlagen in unserer Mediathek herunterladen.

Jugendarbeitsschutzgesetz

Mit Unterzeichnung des Arbeitsvertrages verpflichten Sie sich zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. „Die Teilnahme von Schülern an genialsozial ist keine Beschäftigung im Sinne des Jugendarbeitsschutzgesetzes, da der pädagogisch-soziale Zweck im Vordergrund steht.“ (Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr - http://arbeitsschutz.sachsen.de/230.htm)

Auf diese einheitliche Lösung hat sich der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik in seiner Jugendschutzrechtlichen Bewertung des „Sozialen Tages“ geeinigt. Dennoch sollten Schüler*innen bei ihren Tätigkeiten für genialsozial den im JArbSchG genannten Gefahrenpotenzialen nicht ausgesetzt sein, z.B. Abbrucharbeiten und Absturzgefahr.

Abrechnung

Wird mit dem/der Schüler*in ein Vertrag durch die Arbeitsvereinbarung geschlossen, ist steuerlich i.d.R. von einem Arbeitsverhältnis auszugehen. Die von den Arbeitgeber*innen überwiesenen Beträge auf das Aktionstags-Konto stellen einen Arbeitslohn dar. Für Unternehmen ist der Betrag als Betriebsausgabe abzugsfähig. Ein Lohnsteuerabzug kann dabei aufgrund fehlender steuerlicher Auswirkungen entfallen. Das Sächsische Staatsministerium für Finanzen sieht wegen der Besonderheit des Projektes von einem steuerrechtlichen Abzug ab. Entsprechende Bestätigungen finden Sie als Download in unserer Mediathek.

Spendenbestätigung

Die Schüler*innen spenden ihren Arbeitslohn an genialsozial. Um das Verfahren zu vereinfachen, überweisen die Arbeitgeber*innen den Lohn der Schüler*innen direkt auf das Aktionstags-Konto von genialsozial. Nicht der/die Arbeitgeber*in ist der/die Spender*in. Deshalb erhalten Arbeitgeber*innen keine Spendenbestätigung. Als Beleg für die Buchhaltung gilt die unterschriebene Arbeitsvereinbarung.

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