Filmprojekt - WAS WÄRE WENN? - ein ANDERES Jahr 2019

Marie-Louise, die ihr FSJ Politik 2018/2019 beim Politischen Bildungsforum Sachsen, der Konrad Adenauer-Stiftung gemacht hat, organisierte eigenverantwortlich das Projekt "WAS WÄRE WENN? - Ein ANDERES Jahr 2019", Filmprojekt über eine Welt ohne Mauerfall.

 

Vom 8. Bis 12. April 2019 fand im Werner-Heisenberg-Gymnasium Leipzig mein FSJ-Projekt statt. Ich hatte lange daran gearbeitet, Partner gesucht und organisiert. Dementsprechend aufgeregt war ich auch, als der Tag endlich kam. Bei dem Projekt sollten Schüler Filme über ihr Leben drehen, wie es aussehe könnte, wenn die Mauer nie gefallen wäre. Dazu sollten sie Menschen Interviewen, die den Mauerfall erlebt hatten und dann mit Unterstützung des SAEK Leipzig eigene Kurzfilme gestalten.


Montag, 8. April
Um 9 Uhr trafen sich die 14 Teilnehmer des Filmprojekts mit den Medienpädagogen vom SAEK und den Tagungsleitern der KAS. In den Räumlichkeiten des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Leipzig. Gemeinsam wollen sie in den nächsten fünf Tagen Kurzfilme erschaffen.
Nach einer kurzen Kennenlern-Runde gab es einen Inhaltlichen Input zur Friedlichen Revolution und Erinnerungskultur. Darauf folgte eine Einführung der Schüler in Perspektiven und Einstellungsgrößen durch das SAEK. Die Schüler lernten dabei Begriffe wie Aufsicht, Amerikanische und Halbtotale.
Es bildeten sich danach drei Gruppen, die gleich mit der Ideenfindung für das Drehbuch begannen. Die Schüler überlegten, mit welchem Themenfeld sie sich in ihrem Video beschäftigen wollten. Eine Gruppe nahm sich vor Widerstand und Schulbildung zu bearbeiten. Die zweite wählte Technik und Überwachung, während sich die dritte der Ausgrenzung von nicht konformen Schülern widmete.
Im laufe des restlichen Tages entwickelten sie ihre Ideen zu Drehbüchern weiter.

(c) Kondrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Sachsen

Dienstag, 9. April
Am Morgen des zweiten Tages hatten alle Gruppen nochmals Zeit an ihren Drehbüchern zu feilen. Nach und nach beendeten sie die Arbeit daran und bekamen von den drei Mitarbeitern des SAEK eine Einführung in die Kamera und das dazugehörige Equipment. Sie lernten das Bild auszuleuchten, das Stativ einzustellen, wie man am besten den Ton aufnimmt und die allgemeine Bedienung der Kamera.
Um ihr erlerntes Wissen zu festigen bekam danach jede Gruppe ein Sprichwort zugeteilt, dass in drei kurzen Szenen und ohne Schnitt verfilmt werden sollte. Eine Gruppe erhielt zum Beispiel „Abwarten und Tee trinken“.
Zum Schluss war tatsächlich noch Zeit für die ersten Dreharbeiten. Eine Gruppe nahm schon eine Außenszene auf, während eine andere Sprechchöre für eine im Video stattfindende Demonstration einsprach.
Am Ende des Tages hatten alle eine Liste an Dingen erarbeitet, die sie am nächsten Tag benötigen würden. Außerdem hatte sie alle Drehorte festgelegt und ihre Nutzungszeiten abgesprochen. Alles war bereit für den Drehtag am Mittwoch.


Mittwoch, 10. April
Nach einer kurzen Besprechung begannen für alle Gruppen die Dreharbeiten. Sie wurden individuell durchgeführt und von je einem Medienpädagogen betreut. Vom Schulhof bis zum Keller wurde an allen Orten Material aufgenommen. Eine Gruppe war sogar schon vor Ende des Workshop Tages fertig und begann eine Power Point Präsentation über die Woche vorzubereiten.

(c) Kondrad-Adenauer-Stiftung, Politisches Bildungsforum Sachsen

Donnerstag, 11. April
Morgens trafen sich die Gruppen wieder im Projektraum. Sie sichteten das bisher gefilmte Material und verschafften sich einen Überblick über die Arbeit, die noch vor ihnen lag. Außerdem sortierten sie das Material und bereiteten es so für den Schnitt vor. Anschließend wurden letzte Szenen gedreht. Als alles im Kasten war ging es dann endlich an die Postproduktion.


Freitag, 12. April
Die letzten Arbeiten an den Kurzfilmen liefen heute auf Hochtouren. Es wurde geschnitten und Ton und Musik bearbeitet. Als auch die letzte Gruppe mit allem fertig war gab es eine kleine Präsentation mit der Schulleitung und den Schülern. Es freuen sich allerdings alle schon darauf ihre Filme auch öffentlich zu präsentieren.


Die Woche war ein Erfolg und selbst die Dinge, die nicht so liefen wie sie sollen machen alle beteiligten klüger. Ich bin froh die Gelegenheit für ein eigenes Projekt ergriffen zu haben und kann das wirklich nur jedem empfehlen. Die Ergebnisse unserer Workshop-Woche könnt ihr auf dem Instagram Account der Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen (@kas_sachsen) begutachten.

 

Marie-Louise Abolmaali

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