Marie-Louise

Ich bin Marie-Louise und arbeite seit September in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dresden.

Dazu gekommen bin ich, weil ich eigentlich ins Ausland wollte. Allerdings ist es schwierig sich als Freiwillige im Ausland mit politischen Themen zu beschäftigen, die meisten Programme zielen auf den sozialen oder ökologischen Bereich. Ich habe entschieden, dass es mir wichtiger ist mich mit Politik zu beschäftigen, als ins Ausland zu gehen und jetzt bin ich hier.

Ich hatte allerdings noch einen anderen Grund. Wie so viele wollte ich nach dem Abi nicht direkt studieren. Jetzt sammle ich also Berufserfahrungen, mache Studienorientierung, muss nicht in der Schule oder Uni sitzen und engagieren mich gleichzeitig auch noch. Wenn das nicht nach einem tollen Job klingt.

Ich bin sehr zufrieden mit der Arbeit, die ich mache. Vor allem bin ich froh, dass es immer etwas zu tun gibt. Ich könnte nicht den ganzen Tag dasitzen und mich langweilen. In der KAS machen wir vor allem politische Bildungsarbeit und von der Projektidee über die Werbung bis zur Durchführung darf ich an allen Schritten mitwirken, die es braucht um eine Veranstaltung zu organisieren.

Im Moment ist bei uns Veranstaltungshochzeit. Nächste Woche haben wir jeden Tag eine oder mehrere Veranstaltungen (ich nehme natürlich nicht an allen Teil). Sollte nicht sowieso Hilfe gebraucht werden, kann ich immer teilnehmen wenn mich etwas interessiert, auch während der Arbeitszeit.

Hinzu kommt natürlich noch das Jahresprojekt, auf das ich mich riesig freue! Dabei kann ich als Freiwillig Verantwortung übernehmen und etwas Eigenes auf die Beine stellen. So langsam wird das ganze etwas handfester und es zeichnet sich viel Arbeit ab, weshalb ich aber nur noch aufgeregter bin.

Mein erster Monat in der Einsatzstelle war super und ich freue mich auf die nächsten!