Kevin

Puh… wie beginnt man sowas? Hmm… Hi! Ich bin Kevin, aber die meisten hier nennen mich Krebsi. Ich bin, zu diesem Zeitpunkt, noch 17 Jahre alt und komme aus so’ner Kleinstadt, zwischen Leipzig und Dresden, namens Riesa.

Ich wusste nicht so wirklich was ich nach meinem Realschulabschluss machen will und bin so irgendwie ins FSJ Politik gerutscht. Ich bin tatsächlich gar nicht so deep im Politik-Thema drin wie manch anderer FSJler hier und will einfach nur irgendwie mein Leben leben, ohne dass Leute, aus irgendwelchen Gründen, diskriminiert werden. Dennoch denke ich, dass das FSJ eine richtige Entscheidung war. Ich lern super viel, hab viele neue Menschen in mein Herz geschlossen und meine Einsatzstelle ist auch super!

Apropos Einsatzstelle: Ich arbeite, wie Dominik und Tilmann, beim Netzwerk für Demokratie und Courage. Ich allerdings in der Einsatzstelle in Dresden und nicht wie die beiden in Leipzig oder Chemnitz. Das NDC bietet verschiedene Projekttage, gegen menschenverachtende Einstellungen und für Empowerment und sowas, an Schulen an und meine Hauptaufgaben beschäftigen sich größtenteils damit unsere Teamer organisiert zum Projekttag zu führen. So kümmre ich mich zum Beispiel um die Materialien die für den PT benötigt werden, buche ihnen ein Auto um die Materialien zur Schule zu transportieren und erstelle ihnen einen Teameinsatzhefter. Manchmal teame ich auch selber und verdien mir damit sogar noch ein wenig extra Geld zum FSJler-Gehalt dazu. Außerdem schreibe ich jede Woche einen kleinen Newsletter namens „Infoconni“ für die Teamenden & meine Kolleginnen und Kollegen. Das macht mir besonders viel Spaß, weil ich mich in diesem relativ kreativ ausleben kann. Das Aufgabenfeld ist breit gefächert und alles hier aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Meine Kolleg*innen sind außerdem auch super nett. Oft treffen sich die Netzstellen Chemnitz, Leipzig & Dresden und bei diesen Treffen sehe ich oft auch Til und/oder Dominik.

Da meine Einsatzstelle in Dresden ist, pendle ich jeden Tag mit dem Zug von Riesa nach Dresden. Das ist zwar relativ nervig, aber nicht ganz so schlimm wie viele sich das vorstellen. Ich komm so zumindest irgendwie aus meinen Small Town Blues raus und genieß die Zeit die ich in Dresden verbringe.

Dass beste am FSJ sind meiner Meinung nach die Seminare. Wir sind zusammen eine wundervolle Truppe und führen tiefgründige Gespräche über verschiedenste Themen bei 1, 2 oder vielleicht auch ein paar mehr Zigaretten (oder halt auch gar keinen). Auf jeden Fall machen die Seminare viel, viel Spaß und ich werde sie nach dem Jahr furchtbar vermissen. (Hab euch alle lieb ♥)

Ich glaub das war’s erstmal von mir… Mir fällt nix mehr ein…

 

stay dead

Krebsi ★