Gloria

Hallo du, der oder die diesen Text liest,

mein Name lautet Gloria und ich mache seit dem 1. September ein FSJ Politik in Leipzig, beim Erich-Zeigner-Haus e.V. Ich bin 18 Jahre alt, lebe seit Sommer 2018 in der Stadt und seitdem in einer WG mit einer netten Mitbewohnerin und einem netten Mitbewohner.

In meiner Freizeit lese ich sehr gerne und besuche verschiedene Bildungsangebote in Leipzig, zum Beispiel Vorträge, Buchvorstellungen oder Diskussionen und nutze auch andere Angebote die Leipzig so bietet, zum Beispiel die KüFa oder auch mal den ein oder anderen Club, Cafe oder Bar. Ich entdecke also gerne das Umfeld und mich herum und nutze das auch gut und gerne, manchmal allein, aber oft auch mit Freunden. Deshalb gehe ich auch ganz gern mal spazieren und, wenn Wetter und Stimmung passen, Fahrrad fahren und gucke mich einfach um. Neben all diesen Sachen liebe ich es aber auch für mich zu sein.

Ich habe mich in erster Linie entschieden ein FSJ zu machen, um ein paar Wartesemester zu sammeln, um meinen Wunschstudiengang in der Uni Leipzig im Jahr darauf zu bekommen (was damals noch ein anderer war als aktuell). Aber abgesehen davon wollte ich ein paar Erfahrungen im Arbeitsleben sammeln, Anregungen für meine Zukunft bekommen und mit neuen anderen FSJlerInnen und Menschen aus der Arbeitswelt in Kontakt treten. Das FSJ im politischen Bereich wollte ich dann unbedingt, weil ich mir dachte, dass das sicher ein unglaublich guter Weg wäre, um politische Bildung in theoretischer als auch praktischer Weise zu erhalten, eigene Verantwortung im politischen Bereich zu erhalten, mal hinter die „große Politik“ zu blicken und sich an Veränderungen zu beteiligen.

Wie ich schon am Anfang kurz erwähnt habe, ist meine Einsatzstelle der Erich-Zeigner-Haus e.V. Das ist ein historisch-politischer Bildungsverein, der sich zum Einen an Jugendprojekten beteiligt (Gedenken oder Ehren der Opfer des Nationalsozialismus), Erwachsenenbildung zu aktuellen politischen Themenbereichen durchführt in Form von Vorträgen, Diskussionen oder Lesungen (Schwerpunkte sind u.a. Erinnerungskultur, Rechtsextremismusprävention und die Aktuelle Rechte) und sich an politischen Aktionen, wie z.B. Demos, Konferenzen oder ähnlichen Veranstaltungen beteiligt. Dabei betreiben wir auch starke Netzwerkarbeit mit anderen Leipziger Vereinen und Initiativen, um gegen Probleme wie Rassismus oder Intoleranz zusammen einzustehen. Meine Arbeit besteht hauptsächlich darin, die Jugendprojekte mit zu organisieren und durchzuführen (dafür ist auch sehr viel Recherche und z.B. auch mal das Halten eines Vortrages notwendig), Öffentlichkeitsarbeit zu bertreiben, unsere eigenen Veranstaltungen mit zu organisieren und durchzuführen (so auch Flyer anzufertigen) oder Pressemitteillungen zu schreiben. Ich mache also alles, was im Verein so ansteht und habe auch sehr viel Spaß dabei! Ich trage in meiner Einsatzstelle auf jeden Fall viel Verantwortung und manchmal kann das schon eine Hürde sein, aber die meiste Zeit macht mir diese Herausforderung sehr viel Freude.

Nach meinem FSJ ist bisher geplant, dass ich Kulturwissenschaften in der Uni Leipzig studiere. Aber bis dahin freue ich mich noch auf ein lehrreiches FSJ-Jahr und interessante Seminare und Bildungstage.