Etienne

„Oi! Oi! Oidorno, 3 Jahre lang.“ So lange mache ich leider kein FSJ, aber so lange steht dieser Text über mich hier, wie gut oder schlecht, dass ist, hast du jetzt wohl zu entscheiden.

Was schreibt man denn so alles in nen Vorstellungstext? Naja ich fange mal mit den Grundinformationen über meine Person  an. Ich heiße Etienne, ich wohne seit meiner Geburt, also schon über 19 Jahre in Dresden. Mein FSJ mache ich in Pirna bei dem Aktion Zivilcourage e.V.

So das wichtigste hast du jetzt eigentlich schon, aber wir sollten ja bissel mehr schreiben, also musst/darfst du dir wohl noch mehr über mich und mein Leben anhören.

Da ich in Dresden (der „Hauptstadt des Widerstand“ – Lutz Bachmann) lebe, habe ich den Weg zur aktuellen politischen Situation schon seit einer ganzen Weile mehr oder weniger mitbekommen. Also na klar hab ich nicht viel von Politik mitbekommen, als ich noch 3 war, aber hast du ja wahrscheinlich auch nicht, oder? Wenn ja, viel Spaß du könntest der/ die nächste jüngste Politiker*in des Bundestages werden. Ich schweife ab, hier soll es ja nicht um dich, sondern um mich gehen. Auf jeden Fall erschreckt es mich immer noch, wenn ich höre was bei PEGIDA immer noch so für Zeug passiert, obwohl ich mich nach jetzt schon 5 Jahren eigentlich dran gewöhnt haben könnte, so wie viel zu viele Menschen in Dresden. Will ich aber nicht, denn „Wer schweigt stimmt zu,…“, naja wie’s weiter geht solltest du eigentlich wissen. Da ich oft genug versucht habe mit den Leuten bei PEGIDA zu reden, aber immer zurück-/zurechtgewiesen wurde mit Sätzen wie: „Du hast doch keine Ahnung!“, „Wie alt bist du,15? Geh doch erst mal arbeiten!“, „Du hast doch gar keine Lebenserfahrung!“, dachte ich mir, naja anscheinend kann man* die nicht mehr überzeugen. Also überlegte ich mir eine neue Zielgruppe, die junge Bevölkerung, deshalb mache ich jetzt politische Bildungsarbeit und/oder unterstütze ich die anderen Mitarbeitenden  in meiner Einsatzstelle bei ihrer Arbeit.

Die Aktion Zivilcourage arbeitet vor allem im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, das ist zwar leider eine halbe Stunde mit der S-Bahn von Dresden, aber es lohnt sich. Wir arbeiten mit echt vielen Altersgruppen, von Kindergartenkindern, Schüler*innen (Grund- bis Berufsschule), Erwachsenen bis zu Lehrkräften und Erzieher*innen. Ich arbeite jedoch eher im Bereich Schulen ab Klasse 7.  Kann aber überall reinschnuppern, wo ich Bock drauf hab. Viele unserer Angebote beschäftigen sich mit Demokratie bzw. dem Leben in einer, sowohl, wie Kommunalpolitik funktioniert, als auch sowas wie die richtige Konflikt-/Streitkultur und anderen Grundkompetenzen für ein demokratisches Miteinander.

Wollen wir wieder über mich und nicht über meine Arbeit reden? Cool. Ich bin übrigens irgendwie Gruppensprecher geworden, das war eine ganz komische Sache. Wir sind nämlich 3 Gruppensprecher*innen und ja, wir waren uns genauso unsicher wie Feli, unsere Ansprechpartnerin bei der Sächsischen Jugendstiftung, ob das so geht, aber „ist doch gar nicht wichtig,…“ den Rest des Satzes kennst du entweder oder du fragst mal Klara oder Hannes, das sind die beiden anderen, die mit mir das Gruppensprecher*innenamt inne haben. Unsere erste Amtshandlung war also das bisherige System, nur 2 Gruppensprecher*innen zu haben, zu zerstören. Der nächste Schritt, den wir als „DER BLOCK“ (wir als Gruppensprecher*innen) wagen wollten, war 2 Leute zu Landessprecher*innen zu machen. Naja bei Klara  hat’s geklappt, bei mir leider nicht ganz, aber „ist doch gar nicht wichtig,…“

So jetzt weiß ich nicht mehr was ich noch so sagen könnte, also kommt jetzt nochmal Werbung in fremder Sache, meldet euch bei der Sächsischen Jugendstiftung für ein FSJ an, am besten bei der Aktion Zivilcourage, es lohnt sich wirklich.

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