Dominik

Hallo! Ich bin Dominik, 19 Jahre alt, in Altenburg geboren und lebe seit 2015 in Leipzig. Ich bin stolzer Besitzer zweier Katzen und meine Haarfarbe wechselt momentan gefühlt wöchentlich. Wenn ich mal nicht im Büro bin, dann bin ich wahrscheinlich mit meinen Freunden irgendwo unterwegs, oder ich schaue irgendwelche Serien auf Netflix.

Dieses Jahr habe ich mein Abitur am Robert-Schumann-Gymnasium in Leipzig gemacht und da ich mich nach dem Abi nicht direkt ins Unileben stürzen wollte, habe ich mich dazu entschieden ein politisches FSJ zu machen.

In meiner Einsatzstelle – dem Netzwerk für Demokratie und Courage in Leipzig – bin ich für die Verwaltung von Projekttagen zuständig. Das NDC bietet Schulen Projekttage zu verschiedenen politischen Themen, wie Rassismus, Klassismus, Solidarität, Sexismus (etc pp) an und meine Aufgabe liegt darin, für einen reibungslosen Ablauf der Projekttage zu sorgen. Um das zu ermöglichen habe ich ein ziemlich großes Aufgabenspektrum zu bewältigen. Dazu gehören zum Beispiel Aufgaben, wie das Buchen von Teilautos, die Pflege und Bearbeitung der Buchungssoftware, das Vorbereiten der Einsatzmappen oder die Absprache mit unseren Ehrenamtlichen, die wir hier „Teamer“ nennen. Begleitet werde ich dabei von meiner Vorarbeiterin, die mir zusätzlich noch kleinere Aufgaben gibt. Das NDC gibt es bundesweit und in Sachsen gibt es drei Netzstellen, welche in Dresden, Chemnitz und eben Leipzig sind. Dadurch kommt es nicht zu selten vor, dass zum Beispiel Büroberatungen in Chemnitz, oder Mitgliederversammlungen in Dresden stattfinden. Durch die Kooperation mit den anderen Netzstellen habe ich auch oft mit den anderen beiden FSJ‘lern der jeweiligen Netzstellen Kontakt. So waren wir beispielsweise gemeinsam auf unserer ersten Schulung in der wir gelernt haben Projekttage zu halten – denn das gehört auch zu meinen Aufgaben. Wenn ich möchte habe ich die Gelegenheit an Projekttagen aktiv teilzunehmen.

Durch meine Einsatzstelle habe ich sehr viel Abwechslung und das komplette Gegenteil eines „eintönigen Bürolebens“. Unser Martin-Schulz-Pappaufsteller mit pinker Federboa im Büro sorgt auch in schlechten Zeiten für gute Stimmung. Meinen, im besten Fall nicht in Kaffee getränkten, Schreibtisch (alles schon passiert) könnt ihr euch ungefähr so vorstellen, wie im Film. Ganz viele bunte Klebezettel mit den unterschiedlichsten Notizen, dazu gelegentlich stapelweise Hefter und nicht zuletzt mein Handdesinfektionsmittel, dass mir eine gute tägliche Bahnfahrt mit möglichst wenigen Keimen ermöglicht.

Ich bin sehr gespannt, was in den kommenden Monaten noch alles so auf mich zukommt und bin mir sicher, dass ich sehr viele gute und lustige Erinnerungen von meinem FSJ mitnehmen werde.