Nachrichten

„Spurensuche“ ist mit der Auftaktveranstaltung ins neue Förderjahr gestartet

Am 11. und 12. April fand für die 27 geförderten Projekte im Rahmen des Programms „Spurensuche“ eine Auftaktveranstaltung auf Schloss Colditz statt.

In diesem geschichtsträchtigen Bauwerk haben sich die Projektleiter*innen der „Spurensuche“-Projekte aus ganz Sachsen kennengelernt, ausgetauscht und sich gemeinsam einen inhaltlichen Einstieg in die Jugendgeschichtsarbeit erarbeitet. Wir hatten die Möglichkeit die Menschen hinter den Projekten kennen zu lernen und uns von ihren Projektideen begeistern zu lassen.

Gemeinsam mit der Servicestelle Jugendbeteiligung des Kinder- und Jugendring Sachsen haben wir uns mit der Frage: „Wie können Jugendgeschichtsprojekte erfolgreiche Partizipationsprojekte werden und welche Gelingensbedingungen braucht es dafür?“ auseinandergesetzt. Weitere Programmpunkte waren ein Workshop zur Einführung in die Geschichtsarbeit mit dem Referenten Paul Schmole sowie einen Einblick in das Thema „Oral History“ mit der Gedenkstätte Ehrenhain-Zeithain. Außerdem stellte die SLUB (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden) ihren Wissensschatz allen Teilnehmenden vor und gab hilfreiche Hinweise zur Recherche in den Geschichtsprojekten.

Eine Frage die uns im Programm immer wieder beschäftigte, war die Überlegung, wie die Ergebnisse der Projekte nachhaltig gestaltet und wie diese stärker in die Öffentlichkeit gebracht werden könnten. Aus diesem Grund stellten wir für die „alteingesessenen“ Projektleitenden die Methode „Geocaching“ vor. Dies kann eine Methode sein, um andere Menschen auf das Projekt aufmerksam zu machen und es nachhaltig in der Region zu verankern.

Es waren zwei spannende und mit Wissen gefüllte Tage auf Schloss Colditz.

Wir wünschen allen Spurensuche-Projekten einen guten Projektestart!

Zurück