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Offener Brief ans Kultusministerium - Gesellschaftliche Bildungspartner bei den Öffnungen der Schulen mitdenken!

Das Sächsische Schulgesetz erkennt an, dass Schüler*innen neben fachlichen Kompetenzen auch lernen sollen, „selbstständig, eigenverantwortlich und in sozialer Gemeinschaft zu handeln“. Diese Fähigkeiten werden oft in Projekten von gesellschaftlichen Bildungspartnern an Schule geübt und gefestigt.

Wenn in der Corona-Krise über Schule gesprochen wird, scheint die Förderung dieser wichtigen personalen und sozialen Kompetenzen in den Hntergrund zu rücken. Die Diskussionen und Konzepte zur Umsetzung von schulischem Lernen in der Pandemie fokussieren sowohl beim "Distanzlernen" als auch beim "eingeschränkten Regelbetrieb" auf das „schulische Kerngeschäft“. Es gibt darin nur wenige Überlegungen zur Bedeutsamkeit von gesellschaftlichen Bildungspartnern und wie diese schnellstmöglich wieder in den Schulbetrieb online oder offline fest eingebunden werden können.

Junge Menschen sind diejenigen, die von den Folgen der Coronakrise, den Kosten und komplexen Konsequenzen nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft betroffen sind und sein werden. Folgen, mit denen sie lernen müssen umzugehen und für die sie Lösungen finden müssen. Dafür benötigen junge Menschen umfassende Fähigkeiten, die über bloßes Fachwissen hinausgehen.

Ein offener Brief ans Kultusministerium, welcher von einer breiten Trägerschaft unterzeichnet worden ist, fordert daher, auch in Krisenzeiten die Bedeutsamkeit von Kooperation mit Bildungspartnern an Schule zu stärken, Synergien ausfindig zu machen, diese zu nutzen und gesellschaftlichen Bildungspartnern den Zugang zu Schule im jeweiligen aktuellen Format zu ermöglichen.

Den ganzen Brief finden Sie hier.

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