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Niemals vergessen – Jugend schafft Erinnerung

Seit nun schon Oktober 2020 haben sich insgesamt 21 Jugendliche das Ziel gesetzt, die Vergangenheit rund um die NS-Zeit näher zu erforschen und damit ein Statement gegen das Vergessen zu setzen.

Aus dieser ersten Idee wurde ein Projekt: Niemals vergessen – Jugend schafft Erinnerung.
Die Teilnehmer*Innen kommen aus Rochlitz und Burgstädt und werden von ihren jeweiligen Sozialarbeiter*Innen der Muldentaler Jugendhäuser e.V. begleitet, sowie von Martin Schmidt von der Sächsischen Jugendstiftung und Vicky Behnisch von der internationalen Jugendarbeit des Landkreises Mittelsachsen.

Geplant sind vor allem Gedenkstättenbesuche, wie zum Beispiel zu den ehemaligen Konzentrationslagern in Buchenwald oder Flossenbürg. Der große Abschluss des Projektes bildet ein mehrtägiger Besuch im Herbst 2021 in Polen, genauer gesagt zu dem  Konzentrationslager in Auschwitz und nach Krakau. Um die Besuche vorzubereiten, werden regelmäßig Online-Meetings zu bestimmten Themen abgehalten. Der Diskurs hat dennoch immer ein Ziel – es soll aufgeklärt werden, damit das, was war, nicht noch einmal geschehen wird.

 

Lisa Michalski, Jugendliche aus Rochlitz

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