Rechtliches

Die Teilnahme an genialsozial ist freiwillig. SchülerInnen, die sich nicht beteiligen, gehen an diesem Tag regulär zur Schule. Die Arbeit sollte sinnvoll und hilfreich sein, sowie der Dauer eines Schultags entsprechen.

Lohn

Genialsozial wird als „Schultag in Projektform“ behandelt und unterliegt nicht dem Mindestlohngesetz. Entsprechende Dokumente dazu, finden Sie in unserer Mediathek. Stattdessen wird der Lohn mit dem/der SchülerIn verhandelt und vereinbart. Nach oben gibt es keine Begrenzung. Mindestens sollte der Lohn 2,50 Euro pro Stunde betragen.

Unfallversicherung

Die SchülerInnen sind bei der Aktion genialsozial über die Schule unfallversichert, da dieser Tag als Unterricht in anderer Form behandelt wird.

Sozialversicherung

Da die SchülerInnen das bei der Aktion erwirtschaftete Entgelt vollständig spenden und damit keine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt, tritt aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht keine Versicherungspflicht und keine Beitragspflicht für Sie ein! Die entsprechenden Dokumente können Sie gern für Ihre Unterlagen in unserer Mediathek herunterladen.

Jugendarbeitsschutzgesetz

Mit Unterzeichnung des Arbeitsvertrages verpflichten Sie sich zur Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. „Die Teilnahme von Schülern an genialsozial ist keine Beschäftigung im Sinne des Jugendarbeitsschutzgesetzes, da der pädagogisch-soziale Zweck im Vordergrund steht.“ (Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr - http://arbeitsschutz.sachsen.de/230.htm)

Auf diese einheitliche Lösung hat sich der Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik in seiner Jugendschutzrechtlichen Bewertung des „Sozialen Tages“ geeinigt. Dennoch sollten SchülerInnen bei ihren Tätigkeiten für genialsozial den im JArbSchG genannten Gefahrenpotenzialen nicht ausgesetzt sein, z.B. Abbrucharbeiten und Absturzgefahr.