Tim

Nach dem Abitur war mir schnell klar, dass ich mich nicht sofort in eine Ausbildung oder ein Studium stürzen will, da ich mir noch nicht sicher war in welche Richtung mein eigener Weg einmal gehen soll. Daher erschien mir ein FSJ Jahr als die richtige Entscheidung und ich war mehr als glücklich, als ich auf das FSJ Politik stieß. Ich bewarb mich bei der Sächsischen Jugendstiftung und war froh nach dem Auswahlverfahren in meiner Wunschstelle arbeiten zu dürfen.

Seit September arbeite ich nun bei dem Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen in der Außenstelle Dresden, entdecke und bearbeite dabei jeden Tag neue spannende Dinge wodurch die Arbeit nie zu eintönig wird.
Für jeden Geschichtsinteressierten ist diese Einsatzstelle genau das richtige, da man tagtäglich mit Prozessen der Stasivergangenheit konfrontiert wird und natürlich auch oft mit Akten arbeiten darf was sehr spannend ist und man dadurch auch neue Einblicke über die DDR und das Leben in der DDR erlangt.
Auch besteht die Aufgabe des FSJlers in viel Büroarbeit um Veranstaltungen, Vorträge oder Führungen vorzubereiten. Bei diesen selbst mit zu wirken ist dann natürlich besonders schön und macht eine Menge Spaß.
Ein hohes Maß an Eigenverantwortung wird natürlich auch von einem abverlangt, da man sich seine Aufgaben selber einteilen muss und diese auch eigenständig über längeren Zeitraum erfüllen soll.Trotzdem stehen einem zu jeder Zeit sehr nette und hilfsbereite Arbeitskollegen und Kolleginnen zur Seite, wodurch man sich sicher sein kann, dass man nie allein gelassen wird.
Alles in allem kann ich sagen, dass ich sehr zufrieden mit meiner Einsatzstelle und mir den anvertrauten Aufgaben bin und mich auf das kommende Jahr freue.