Ruven

Ahoi, mein Name ist Ruven, bin 18 Jahre alt und komme aus dem beschaulichen Grimma in der Nähe von Leipzig. Da ich gezwungenermaßen ein Jahr nach dem Abitur auf das Studium warten musste, kam mir das FSJ – Politik sehr gelegen. Anders als viele andere FSJ'ler_innen kannte ich meine Einsatzstelle, das „Dorf der Jugend“, schon länger. Ich war schon über ein Jahr ehrenamtlich in diesem Projekt aktiv.

Der Begriff „Dorf der Jugend“ beschreibt das Projektvorhaben und den pädagogischen, gesellschaftspolitischen und sozialpolitischen Ansatz, welcher sich hinter diesem Begriff verbirgt. Das Projekt beschäftigt sich damit eine für Jugendliche freiwillig nutzbare offene, sowie attraktive Struktur der Kultur und Jugendarbeit im ländlichen Raum zu entwickeln. Einfacher gesagt, ist es ein Projekt von und für Jugendliche, in dem sie sich frei entwickeln und entfalten können. Dabei ist uns wichtig jegliche Formen von Rassismus, Sexismus und Homophobie zu bekämpfen.

Für mich war der Einstieg in den Arbeitsalltag keine große Hürde – ich kenne mich hier ja bestens aus. Auch mit meinen „Arbeitskollegen“ verstehe ich mich super. Meine Aufgaben und Arbeitszeiten kann ich mir größtenteils ganz entspannt selbst einteilen. Neben dem klassischen E-Mails schreiben, helfe ich beim organisieren und durchführen von Veranstaltungen/ Konzerten und Plena. Aber auch leiten von Workshops und Bauarbeiten fallen in mein Aufgabenbereich.

Insgesamt kann ich mir keine bessere Einsatzstelle vorstellen. Es macht unendlich viel Spaß hier zu arbeiten, fast täglich neue Menschen und Kulturen kennen zu lernen und zu sehen wie gern Menschen an der Alten Spitzenfabrik (Standort vom „Dorf der Jugend“) ihre Freizeit verbringen. Letztendlich hilft es mir auch für meinen späteren Beruf, weswegen das FSJ – Politik auf jeden Fall keine Fehlentscheidung war!