Rasmus

Mein Name ist Rasmus, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Leipzig. Nach dem ich mein Abi nun hatte war ich zuerst einmal etwas ratlos was ich machen sollte, auch weil ich mich erst danach darum gekümmert hatte und es für viele Sachen schon zu spät war. Das „eigentliche“ FSJ hatte ich nicht in meine Überlegungen mit einbezogen, da wusste ich jedoch noch nichts von dem FSJ Politik. Umso erfreulicher war es als ich dann im Internet auf die Möglichkeit stieß ein FSJ im politischen Bereich zu absolvieren. Denn für Politik konnte ich mich schon in der Schule begeistern und hatte auch ein Studium der Politikwissenschaften in Erwägung gezogen.

Meine Einsatzstelle ist die Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention in der Stadtverwaltung Leipzig. Wie der Name schon sagt dreht sich hier alles um die Themen Extremismus, Gewaltprävention sowie Integration und Förderung interkultureller Verständigung. Hauptsächlich spiegelt sich dass in Bearbeitung von Projektanträgen wieder. Denn unsere Fachstelle betreut den Aktionsfonds und Jugendfonds der Stadt Leipzig. Wenn also ein Träger (Privatpersonen, Vereine, sonstige Organisationen) ein Projekt betreut was in die Themenbereiche unserer Fachstelle gehört, so kann er sich an uns wenden um Fördergelder für sein/e Projekt/e zu beantragen. Unsere Aufgabe ist dann den Antrag sowie den Träger zu prüfen und bei erfolgreicher Förderung zu schauen dass alles sachgemäß abgerechnet wird. Buchhaltung eben. Darüber hinaus sind wir zurzeit noch (leider bald nicht mehr) für das Jugendparlament und den Stadtschülerrat Ansprechpartner seitens der Stadt Leipzig. So können sich die Jugendlichen bei Problemen und Fragen an uns wenden. Zudem arbeiten wir eng mit dem Jugendparlament zusammen da dieses über die Fördergelder des Jugendfonds verfügt, sprich beschließen kann ob es Projekte fördert oder nicht, und wir als Betreuer darauf achten müssen dass auch hier alle Angaben und Abrechnungen stimmen. Aktuell betreuen wir das Jugendparlament auch bei der Vorbereitung der Wahl 2017. Dort haben wir allerhand zu tun, wie zurzeit ein Weiterbildungskonzept für Lehrer zu erstellen was darauf abzielt die Jugendlichen über das Jupa zu informieren und sie zu politischen Aktionismus zu motivieren um die Wahlbeteiligung der Jugendlichen zu erhöhen.