Paula

Nach dem Abitur habe auch ich mir, wie alle anderen meiner Mitschüler, die Frage gestellt -  „Und jetzt?“. Mich postum wieder in den Lernstress zu stürzen, hab ich dabei sofort entschlossen abgelehnt.

Doch was dann? - Auf der Suche nach anderen, abwechslungsreicheren Möglichkeiten, bin ich schließlich auf die Internetseite der Sächsischen Jugendstiftung gestoßen und habe das erste Mal von der Möglichkeit erfahren, ein FSJ auch im politischen Bereich zu absolvieren.

Nach Durchlaufen aller Etappen, von der Bewerbung und dem Bewerbungsgespräch, bis hin zum Auswahltag und dem gegenseitigen Kennenlernen der FSJler und Einsatzstellen, wurde ich am Ende meiner favorisierten Einsatzstelle zugeteilt.

Das FSJ-Politik in der Stabsstelle für Demokratie und Prävention der Stadtverwaltung Pirna, ist nun für mich die perfekte Chance, nach 12 Jahren purer Theorie und vor Beginn meines Studiums endlich einmal praktisch aktiv zu werden, mich zu orientieren und einen interessante Bereich, die Politik, intensiver und aus einem mir bis dato unbekannten Blickwinkel kennenzulernen.
Dabei ist es mir möglich, in die verschiedensten Bereiche der Regionalpolitik hineinzuschnuppern und die Hintergründe und Zusammenhänge verschiedenster Entscheidungen und Geschehnisse zu hinterblicken.

Neben den Aufgaben die in der Stabsstelle anfallen, unterstütze ich auch gelegentlich die Mitarbeiter der Rechts - und Öffentlichkeitsabteilung.
Demnächst wird die Organisation des „Markt der Kulturen“ eine Aufgabe werden, der ich mich widmen muss und möchte.
Ich hätte niemals damit gerechnet, dass ausgerechnet ein Jahr in der Verwaltung derart abwechslungsreich, spannend, vielfältig und kurzweilig beginnen wird und freue mich auf die kommenden neun Monate.