Max

18 Jahre Leben an der Elbe hinterlassen ihre Spuren: Ich kann einfach nicht mehr ohne sie. Von Strehla aus, wo ich nahe der Fähre lebe, zog es mich für mein FSJ Politik deshalb nur ein Stück weiter flussaufwärts nach Dresden. Um genauer zu sein: Ins Sächsische Staatsministerium des Innern.

Um noch genauer zu sein, bin ich von September bis Februar im Landespräventionsrat eingesetzt. In diesem beschäftige ich mich beispielsweise mit den Themen Drogen- oder Gewaltprävention und der Organisation des Landespräventionstages. Außerdem darf ich immer mal in einer AG-Sitzung dabei sein sowie kleinere oder auch größere Dinge für meine sympathischen Kollegen auftreiben. Im zweiten FSJ-Halbjahr, also von März bis August, ist mein Arbeitsplatz der Leitungsstab des Innenministeriums, der sich mit jeglicher Form von Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt. Dazu zählen neben dem Verfassen von Artikeln und dem Schreiben von Rede-Entwürfen auch Recherchen und Auswärtstermine. Durch die Zweiteilung des Jahres sind viele neue Kontakte und jede Menge Abwechslung garantiert. Außerdem kann ich so den Facettenreichtum der Arbeit in einem Ministerium kennenlernen und überall mal ein wenig reinschnuppern.

Bestimmt macht es sich gut, im eigenen Lebenslauf solch eine vielversprechende Einsatzstelle vorweisen zu können, doch das stand bei meiner FSJ-Bewerbung nicht im Vordergrund. Viel wichtiger war mir, allgemein die Arbeit in einer politischen Institution kennenzulernen, um Erfahrungen zu sammeln, die mir im Studium und späteren Berufsleben von Vorteil sein werden. Zwar stand schon vor dem Beginn des FSJ´s für mich fest, dass ich gern Staatswissenschaften studieren möchte, jedoch kommt dieses Jahr wie gerufen, um endgültige Gewissheit über meine Entscheidung zu erlangen und zu sehen, in welchen Bereichen ich später damit arbeiten kann. Das Jahr kann also nur gut werden.