Henrik

Hallo, mein Name ist Henrik Rampe. Nach meinem Abitur, das ich im hessischen Hanau abgelegt
habe, hat es mich nun nach Dresden verschlagen.
Im Fanhaus des Fanprojekts Dresden e. V. habe ich meinen FSJ-Platz gefunden.
Freunde, Bekannte und Verwandte stellen mir oft neugierige Fragen über meinen „neuen Alltag“.
Die meist gestellten Fragen möchte ich im „Interview mit mir selbst“ kurz und knapp beantworten:
Warum schiebst du nach der Schule ein FSJ Politik ein?
Mir persönlich war es nach meiner Schulzeit wichtig, nicht direkt von der Schulbank in den Hörsaal
“zu springen”. Um sich gesellschaftlich zu engagieren und mich persönlich zu orientieren, erschien
mir ein FSJ Politik optimal geeignet. Mich reizt es, für ein Jahr Praxiserfahrungen im Berufsalltag
zu sammeln und mich nicht allein auf die Theorie zu beschränken.
Was machst du so den ganzen Tag bei deiner Einsatzstelle, dem Fanprojekt?
Den überwiegenden Teil meiner Arbeitszeit, nehmen Projekttage mit Schulklassen in Anspruch.
Im ehemaligen „Knast“ des Stadion Dresdens werden Kinder- und Jugendliche auf kreativspielerische
Weise ermutigt, sich den Themenfeldern Toleranz, Antidiskriminierung und Solidarität
anzunähern.
Bei der Vor- und Nachbereitung der Schulworkshops Hand an zu legen und nicht zu Letzt auch bei
der Umsetzung mitzuwirken, fällt in meinen Arbeitsbereich. Im neugegründeten „Leseclub im
Stadion“ übernehme ich die Rolle des „Leseonkels“ und führe junge, aber zumeist noch „lesescheue
Bücherwürmer“ an das Thema Lesen und Sprache heran.
Wie fällt deine erste Zwischenbilanz nach knapp drei Monaten FSJ aus?
Ich fühle mich gut aufgenommen in der „Fanprojektfamilie“. Gerade die Abwechslung aus
Organisation im Büro und der Arbeit mit Jugendlichen kommt mir entgegen. Bei Fragen jeglicher
Art finde ich ein offenes Ohr bei meiner Mentorin. Mir wird viel Vertrauen entgegengebracht, was
sich darin zeigt, dass ich viele Aufgaben in Eigenregie durchführen darf. Nur bei den täglichen
Duellen am Tischkicker mit meinen Arbeitskollegen hört die Freundschaft auf ...
Lange Rede, kurzer Sinn:
„Wie ich das Blatt auch dreh und wende, die Arbeit beim Fanprojekt macht Spaß ohne Ende!