Felix

Nach der Schulzeit konnte ich mir nicht direkt ein Studium vorstellen und wollte lieber ein Jahr etwas ganz anderes tun und weg von zu Hause. Nach einigem Suchen bin ich über eine der Einsatzstellen das FSJ Politik der Sächsischen Jugendstiftung bemerkt. Das passte gut, weil ich inhaltlich etwas anderes machen wollte, als das spätere Studium und mein politisches Interesse mal aktiv werden lassen wollte. Die Bewerbungsfrist war eigentlich schon vorbei, aber als Nachrücker wurde mir der Kinder- und Jugendring Sachsen (KJRS) als Einsatzstelle vorgeschlagen, wo ich jetzt bin. Der KJRS ist das politische Sprachrohr der Jugendverbände (Jugendfeuerwehr, kirchliche Jugend, Falken etc.), zu denen ich vorher eigentlich keine Verbindung hatte. Durch einige Veranstaltungsteilnahmen und viele Erläuterungen von den Kolleg/innen bekomme ich einen Über- und viele Einblicke in die Jugendpolitik und die Jugendarbeit. Als Landesverband machen wir trotz dem Namens selbst keine Jugendarbeit. Das bedeutet, den größte Teil der Zeit verbringe ich im Büro und bei Treffen von Menschen der Jugendarbeit.

Das Team hat mich wunderbar aufgenommen, ich kann jederzeit mit meinen Fragen und Wünschen kommen und werde von allen Kolleg/innen  Die of befürchteten "typischen Praktikantenaufgaben" sind nur ein kleiner, gut vertretbarer Anteil und ansonsten habe ich sinnvolle Aufgaben, bei denen ich mich unter anderem in die Gesetzeslage des Thema einarbeiten muss. Oft kann ich allerdings nicht einschätzen, wie hilfreich meine Arbeit wirklich ist.