Friedrich

Wie viele andere in der Schule auch, hatte ich lange Zeit keine Ahnung, was ich nach dem Abi machen soll. Auf keinen Fall wollte ich aus der Schule direkt ins Studium, man ist ja doch Theoretiker und hat nicht wirklich Plan vom Leben...
Deshalb war ich ganz froh, als ich auf das FSJ Politik gestoßen bin, um einmal das Arbeitsleben auszutesten. Seit September bin ich jetzt bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, die sich für mich als optimale Einsatzstelle herausgestellt hat.
Das Büro ist super gelegen in der Dresdner Neustadt und ich arbeite jeden Tag mit sehr lieben Kollegen zusammen. Allgemein ist die Arbeit wirklich vielschichtig. Meine beiden größten Aufgabenfelder sind das Organisieren und das Begleiten von politischen Bildungsveranstaltungen. Diese sind sowohl von der Thematik, als auch von der Art der Durchführung sehr unterschiedlich gestaltet. Natürlich ist das Thema Asyl hochaktuell, aber das bedeutet zum Glück nicht, dass wir uns nur noch darum kümmern. Politische Partizipation und Sozialpolitik sind andere große Themenbereiche.
Ziemlich schnell wurden mir eigene Veranstaltungen anvertraut, um die ich mich zum großen Teil selbst kümmere, dazu gehören unter anderem Absprachen mit Kooperationspartner*innen und Referent*innen oder die Buchung von Räumlichkeiten. Bei der Planung für das nächste Halbjahr hatte ich außerdem die Möglichkeit eigene Ideen einzubringen, was dazu geführt hat, dass ich für mehrere Veranstaltungen jetzt die alleinige Verantwortung übernommen habe, was natürlich nicht heißt, dass die Kolleg*innen mir nicht helfen, wenn ich Hilfe brauche.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich hier komplett zufrieden bin und mich sehr auf das kommende Jahr freue!