Anna

Hallihallo liebe zukünftige Freiwillige! Ich heiße Anna, bin 18 Jahre alt und wohne in Dresden. Wie wahrscheinlich alle anderen FSJler auch, hatte ich nach meinem Abitur keinen Plan wie es beruflich weitergehen sollte. Einfach irgendwas studieren? Eine Ausbildung? Oder erstmal arbeiten gehen? In den ganzen Schuljahren musste man sich nie über solche schwerwiegenden Entscheidungen Gedanken machen. Also verbrachte ich meine Nachmittage damit, mich zu informieren. Irgendwann stieß ich auf die Homepage der Sächsischen Jugendstiftung und war sofort Feuer und Flamme, als ich „FSJ Politik“ las. Nun begann der Bewerbungsprozess und letztlich fand auch der große Auswahltag statt. Leicht nervös machte ich mich also auf den Weg zu diesem Einsatzstellentreffen. Nach mehreren recht anstrengenden Stunden hatte ich mein letztes Gespräch. Mir saßen zwei fröhliche Männer gegenüber, einer davon mein zukünftiger Mentor und an seiner Seite der ehemalige FSJler. Die nächsten 15min führten wir ein super Gespräch und es war eigentlich sofort klar, dass wir uns im September wiedersehen würden. Und so kam es auch.

Im September begann ich mein FSJ Politik im Lernzentrum „Denk-Anstoß“ des Fanprojekt Dresden e.V.. Meine Arbeit würde hauptsächlich aus drei Punkten bestehen: Workshops mit Schulklassen, der Leseclub im Stadion und ein Fußball-Sprachprojekt mit geflüchteten Kindern. Ich organisiere diese Projekte, führe sie durch und bereite Evaluationen vor. Das besondere an meiner Einsatzstelle ist, dass ich diese Projekte nicht nur vorbereite sondern sie auch – teilweise eigenverantwortlich – durchführe. Ich habe somit fast täglich mit Kindern verschiedenen Alters zu tun und gerade das bringt mir unglaublich viele Erfahrungen ein. Man lernt mit Großen, Kleinen, oder auch ganz kleinen Menschen umzugehen.

Erfahrungen zu sammeln – das ist es doch, worum es nach der Schulzeit gehen sollte. Man lernt sich besser kennen, lernt neue Dinge dazu und kann sich nach einiger Zeit in seiner Person gefestigt fühlen.